Instagram Geld verdienen: 7 Dinge für unter 20 Euro zum Start
Erstellt von Alexander Sinnreich · Lesezeit 6 Minuten · 26. September 2026
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Als ich das erste Mal überlegte, mit Instagram Geld zu verdienen, dachte ich: Das wird teuer. Professionelle Kamera, Beleuchtung, Bearbeitungssoftware, vielleicht sogar ein Kurs. Ich rechnete zusammen und kam auf mehrere hundert Euro. Dann habe ich angefangen, wirklich hinzuschauen. Was braucht man tatsächlich in der ersten Woche? Die Antwort hat mich überrascht. Nicht die Ausrüstung entscheidet, sondern ob du die ersten Schritte überhaupt gehst.
Hier sind die sieben Dinge, die du wirklich brauchst. Zusammen kosten sie weniger als 20 Euro. Und sie reichen, um loszulegen.
1) Ein Notizblock und ein Stift
Das klingt banal, aber die meisten überspringen genau das. Bevor du irgendetwas postest, brauchst du Klarheit: Für wen machst du das? Welche Themen willst du ansprechen? Welche Art von Produkten könntest du empfehlen?
Ich habe in den ersten Tagen einfach drauflosgepostet, ohne Plan. Das Ergebnis war ein chaotischer Account, bei dem niemand verstand, worum es eigentlich ging. Erst als ich mir eine halbe Stunde Zeit genommen habe, um drei Seiten vollzuschreiben, wurde es klarer. Wer ist mein idealer Follower? Was beschäftigt diese Person? Was könnte ich empfehlen, das wirklich weiterhilft?
Ein simpler Block und ein Stift kosten vielleicht zwei Euro. Aber sie helfen dir, die teuersten Fehler zu vermeiden: ziellos posten und am Ende frustriert aufgeben.
2) Eine Domain oder ein eindeutiger Instagram-Name
Du brauchst keinen teuren Markennamen. Aber du brauchst einen Namen, der verfügbar ist, den man sich merken kann und der ungefähr zeigt, worum es geht. Viele machen den Fehler, ihren privaten Account umzubenennen und dann mit Freunden, Familie und Business-Themen durcheinander zu posten.
Leg dir einen neuen Account an, nur für dieses Projekt. Der Name kostet nichts. Falls du später eine Webseite dazu willst, kannst du für ein paar Euro im Jahr eine passende Domain reservieren. Aber in der ersten Woche reicht der Instagram-Name.
Überleg dir: Welches Thema willst du besetzen? Der Name sollte nicht zu eng sein, aber auch nicht zu beliebig. Vermeide Zahlen und Unterstriche, die man am Telefon buchstabieren müsste.
3) Canva Free oder eine andere kostenlose Design-App
Instagram lebt von Bildern. Aber du brauchst keine Profi-Software. Canva hat eine kostenlose Version, die für den Anfang völlig reicht. Dort findest du Vorlagen für Instagram-Posts, Stories und Reels. Du musst nur Text und Farben anpassen.

Als ich angefangen habe, dachte ich, ich müsste jeden Post von Grund auf selbst gestalten. Das hat Stunden gedauert und sah trotzdem nicht gut aus. Dann habe ich gemerkt: Vorlagen anpassen ist völlig in Ordnung. Niemand erwartet von dir, dass du Grafikdesigner bist.
Canva Free kostet nichts. Es gibt auch Alternativen wie die kostenlosen Funktionen in der Adobe Express App. Wichtig ist nur: Du brauchst ein Werkzeug, mit dem du in zehn Minuten einen anständigen Post erstellen kannst, sonst bleibst du nicht dran.
4) Ein einfaches Smartphone-Stativ
Falls du doch mal ein kurzes Video oder ein Reel aufnehmen willst, brauchst du ein Stativ. Nicht, weil die Qualität sonst schlecht wäre, sondern weil wackelige Aufnahmen unprofessionell wirken und die Leute sofort weiterklicken.
Ein Ministativ für das Smartphone gibt es ab fünf Euro. Es muss nicht teuer sein. Hauptsache, das Handy steht stabil und du hast beide Hände frei, um zu sprechen oder etwas zu zeigen. Viele stellen ihr Handy einfach gegen einen Stapel Bücher. Das geht auch, aber spätestens beim zweiten Versuch fällt es um.
Wenn du kein Stativ kaufen willst, leg dir zumindest eine stabile Konstruktion zurecht. Aber ehrlich: Für fünf Euro sparst du dir viel Frust.
5) Ein Affiliate-Netzwerk-Konto
Wenn du auf Instagram Geld verdienen willst, brauchst du etwas zum Empfehlen. Die einfachste Möglichkeit: Affiliate-Marketing. Du empfiehlst Produkte und bekommst eine Provision, wenn jemand über deinen Link kauft.
Die Anmeldung bei Affiliate-Netzwerken wie Digistore24, Awin oder Amazon PartnerNet ist kostenlos. Du brauchst keine Gewerbeanmeldung, um dich anzumelden. Die kannst du später machen, wenn die ersten Einnahmen kommen.
Viele zögern hier, weil sie denken, sie bräuchten erst tausend Follower oder eine fertige Webseite. Stimmt nicht. Du kannst dich anmelden, die Produkte durchstöbern und dir überlegen, was zu deinem Thema passt. Das kostet nichts, aber es gibt dir einen klaren Fokus: Was will ich eigentlich bewerben?
Für den Anfang kann dir ein fertiges System viel Zeit sparen. Die Attention Cash Machine zeigt dir zum Beispiel, wie du auf Instagram mit Affiliate-Marketing startest, ohne eigene Produkte und ohne vor die Kamera zu müssen. Das nimmt dir das Rätselraten ab, welche Schritte in welcher Reihenfolge kommen.
6) Eine Content-Ideen-Liste für die ersten 10 Posts
Nichts bremst dich mehr aus als die Frage: Was soll ich heute posten? Deshalb brauchst du eine Liste. Nicht perfekt, nicht für immer, aber für die ersten zehn Posts.
Setz dich einmal hin und schreib zehn Themen auf, die zu deinem Thema gehören. Zum Beispiel: Wie fängt man an? Was sind die häufigsten Fehler? Welches Werkzeug hilft am Anfang? Was hätte dir jemand sagen sollen, bevor du angefangen hast?
Diese Liste kostet dich nichts außer 20 Minuten Zeit. Aber sie sorgt dafür, dass du in der ersten Woche nicht stecken bleibst. Du öffnest Instagram, schaust auf die Liste, wählst ein Thema und erstellst den Post. Ohne diese Liste sitzt du da und grübelst. Und am Ende postest du nichts.
7) Ein fester Zeitblock im Kalender
Das ist kein Gegenstand, aber es kostet dich auch nichts. Und es ist das Wichtigste. Block dir jeden Tag 30 Minuten. Immer zur selben Zeit. Nicht „wenn ich Zeit habe", sondern fest im Kalender.
In diesen 30 Minuten machst du nur eins: Entweder du erstellst einen Post, oder du kommentierst auf anderen Accounts, oder du schaust dir an, was in deiner Nische gerade gut läuft. Mehr nicht. Aber jeden Tag.
Als ich das nicht gemacht habe, vergingen Wochen, ohne dass ich etwas gepostet habe. Ich dachte immer: Morgen habe ich mehr Zeit. Hatte ich nie. Erst als ich den Block fest eingetragen habe, wie einen Termin, wurde es zur Routine.
Der häufigste Fehler: Perfektion vor dem Start
Die meisten scheitern nicht, weil sie zu wenig Geld haben. Sie scheitern, weil sie nie anfangen. Sie warten auf die perfekte Idee, das perfekte Bild, die perfekte Bio. Und während sie warten, macht jemand anders denselben Account, mit durchschnittlichen Posts, und ist drei Monate später schon sichtbar.
Perfektion kommt mit der Zeit. Aber nur, wenn du überhaupt anfängst. Die ersten Posts werden nicht viral gehen. Die ersten Follower werden langsam kommen. Das ist normal. Wer das akzeptiert und trotzdem weitermacht, hat eine echte Chance.
Was du diese Woche tun kannst
Besorg dir die sieben Dinge von oben. Schreib dir deine Content-Ideen auf. Melde dich bei einem Affiliate-Netzwerk an. Erstell deinen ersten Post mit Canva. Und stell den Zeitblock im Kalender ein.
Das klingt nach viel, ist aber in ein paar Stunden erledigt. Und dann hast du alles, was du brauchst, um in der ersten Woche sichtbar zu werden. Nicht perfekt, aber unterwegs.
Die meisten geben auf, bevor sie überhaupt gestartet sind. Du bist jetzt einen Schritt weiter. Du weißt, was du brauchst, und du weißt, dass es nicht teuer sein muss. Jetzt geht es nur noch darum, den ersten Post zu veröffentlichen. Nicht morgen. Diese Woche.
Wenn du dir das lange Ausprobieren sparen willst, hilft dir ein fertiges System mit konkreten Vorlagen. Die Attention Cash Machine zeigt dir Schritt für Schritt, wie du auf Instagram mit Affiliate-Marketing anfängst. Sieh sie dir an und leg diese Woche los.
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Alexander Sinnreich
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